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Pletblødning i graviditeten Pletblødning i graviditeten

Schmierblutungen in der Schwangerschaft

Selbst wenn man sich nicht sofort glücklich fühlt, wenn man erfährt, dass man schwanger ist, knüpfen die meisten Frauen, die die Schwangerschaft fortsetzen, schnell eine Bindung zum ungeborenen Kind.

Zum Glück – und leider, könnte man fast sagen. Zum Glück, weil Liebe und Bindung selten etwas Schlechtes für die Seele sind – leider, weil sie oft (unnötige) Angst und Frustration hervorrufen können. Und das bleibt auch so, wenn das Kind erst einmal auf der Welt ist.

Ich war in meinem Leben jedenfalls noch nie so besorgt, ängstlich und frustriert, wie ich es nach der Geburt meiner Kinder war – weil ich sie so unermesslich liebe, dass es fast wehtut.

Eine der Sorgen, die viele Schwangere erleben (und in der Unterwäsche entdecken), ist Blutung. Schmierblutungen während der Schwangerschaft. Es ist schrecklich! Nicht unbedingt die Blutung an sich, sondern das Gefühl, das sie auslöst, wenn man den roten Fleck in der Unterwäsche oder auf dem Toilettenpapier nach dem Abwischen bemerkt. Schließlich soll man während der Schwangerschaft doch nicht bluten, oder?

Und nein, das soll man nicht – aber in den allermeisten Fällen ist es trotzdem völlig harmlos.

Das Gemeine an Blutungen ist, dass sie oft schon im ersten Trimester auftreten – also in einer Zeit, in der das Baby noch so klein ist, dass die Mutter nicht spüren kann, ob es noch lebt. Und genau das ist natürlich die größte Sorge: Habe ich eine Fehlgeburt?! Für die große Mehrheit der Schwangeren, die während der Schwangerschaft Blutungen erleben, hat dies jedoch absolut nichts mit einer Fehlgeburt zu tun – vor allem nicht, wenn die Blutung nur leicht ist.

Die Schleimhäute der Gebärmutter (sowie die in Nase und Mund) verändern sich während der Schwangerschaft. Genauso wie viele Schwangere bemerken, dass ihr Zahnfleisch beim Zähneputzen manchmal blutet, kann auch der Gebärmutterhals dies tun. Gleichzeitig wird die wachsende Gebärmutter viel stärker durchblutet als gewöhnlich, da das Baby über die Plazenta mit Nährstoffen versorgt werden muss. Diese muss daher besonders gut durchblutet sein, was in Kombination mit den empfindlicheren Schleimhäuten das Risiko für Blutungen erhöht. Harmlosen Blutungen, wohlgemerkt.

Oft treten die Blutungen nach einer Art Reizung auf – sei es durch schweres Heben, intensive körperliche Aktivität oder Geschlechtsverkehr. Sie können aber auch ganz plötzlich und ohne erkennbaren Grund entstehen.

Nur wenn die Blutung sehr stark wird und von krampfartigen Schmerzen begleitet wird, sollte man einen Arzt aufsuchen.

Liebe Schwangere, ich verstehe gut, wenn du in Panik gerätst, wenn du den ersten rosafarbenen Fleck in deiner Unterwäsche entdeckst – aber höchstwahrscheinlich bedeutet es nichts anderes, als dass deine Gebärmutter fleißig arbeitet, um dein ungeborenes Kind bestmöglich zu versorgen. Viel Glück! 

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